Die neuen HPE Aruba Wave 2 Access Points eliminieren Engpässe am digitalen Arbeitsplatz


Dank der HPE SmartRate Multi-Gigabit-Technologie erfüllen die neuen Access Points der Serie 340 von HPE Aruba alle Kriterien des neuen 802.11ac Wave 2-Standards und bieten einen extrem schnellen WLAN-Zugang in Umgebungen mit hoher Gerätedichte.

WLAN-freie Zonen in Unternehmen oder öffentlichen Gebäuden nehmen rapide ab. Auf der anderen Seite erfordert die wachsende Zahl mobiler Endgeräte immer kleinere Funkzellen, was wiederum die Zahl der benötigten Access Points steigen lässt. Um Abhilfe zu schaffen, arbeitet die Standardisierungsbehörde IEEE an einer erweiterten Spezifikation der WLAN-Norm 802.11ac mit dem Zusatz „Wave 2“. Geräte dieses Standards bieten eine signifikante Leistungssteigerung und damit einen Ausweg für die oben geschilderten Herausforderungen.

Die neuen Access Points der HPE Aruba 340 Serie bieten auf dem IEEE-Standard 802.11ac Wave 2 basierende Geschwindigkeiten und erfüllen somit die Anforderungen, die Benutzer mobiler Geräte an ihren digitalen Arbeitsplatz stellen. Ein integrierter, 802.3bz-kompatibler HPE SmartRate Multi-Gigabit-Ethernet-Port hilft bei der Beseitigung eventueller Engpässe. Durch die flexible Dual-5-GHz-Architektur haben Anwender die Möglichkeit, die Kapazität der Access Points zu verdoppeln.

Die Lösung für steigende Gerätedichte

Gerade IT-Abteilungen in großen Unternehmen stehen vor der Herausforderung, dass immer mehr mobile Geräte auf das Netzwerk zugreifen. Parallel dazu nimmt auch die Gerätedichte zu. Diese Entwicklungen können auf Dauer die WiFi-Kapazität erheblich beeinträchtigen. So genannte „Sticky Clients“ – Endgeräte, die sich nicht automatisch mit dem besten Access Point verbinden oder nicht mit diesem verknüpft bleiben – führen zu Verlusten bei der Geschwindigkeit sowie zu inkonsistenten und unzuverlässigen Verbindungen.

Dank der ClientMatch-Technologie von HPE Aruba kann die 340-Serie Wave 2-fähige mobile Endgeräte automatisch erkennen und klassifizieren. Damit lassen sich Kapazitätsprobleme lösen, weil beispielsweise Sticky Clients stets mit dem bestmöglichen Access-Point verbunden werden. Erkannte Wave-2-fähige Endgeräte werden automatisch zu einer Empfangseinheit zusammengefasst. Das stellt für IT-Administratoren einen nicht zu unterschätzenden Vorteil bei der Planung der Netzwerkleistung für alle mobilen Geräte dar.

Mit maximalen Datenraten von 2.166 Mbit/s im 5-GHz-Band und 800 Mbit/s im 2,4-GHz-Band (woraus eine Gesamt-Spitzen-Datenrate von 3,0 Gbit/s im Dualband-Modus und 4,3 Gbit/s im Dual-5-GHz-Modus resultiert) bieten die Access Points der Serie 340 Anwendern eine 802.11ac-kompatible WiFi-Infrastruktur der nächsten Generation.

Die Geräte eignen sich vor allem für den Einsatz in Hörsälen oder anderen geschlossenen Veranstaltungsräumen, für öffentliche Veranstaltungsorte sowie für Büroumgebungen mit einer hohen Dichte mobiler Endgeräte. Die Aruba-Access-Points unterstützen bis zu 160 MHz Kanalbreite (VHT 160) und vier unabhängige Datenströme (Spatial Streams – 4SS) für die (Single User- und Multi User-MIMO-Kommunikation (Multiple Input Multiple Output)).

Leistungsfördernde Erweiterungen

Diese Spezifikationen belegen eindeutig, dass die neuen Access Points den Namenszusatz Wave 2 vollkommen zurecht tragen. Auch wenn die Klassifizierung derzeit noch nicht eindeutig spezifiziert ist, so gelten bis zu 160-MHz breite Kanäle, Multiuser-MIMO und vier Streams als die wesentlichen, leistungsfördernden Erweiterungen des neuen 802.11ac-Standards gegenüber seinen Vorgängern 802.11b, g, a und n. Durch die fehlende Standardisierung werben viele Hersteller heute auch dann mit dem Schlagwort „Wave 2“, wenn nur eines der drei Kriterien erfüllt ist.

Die Access Points der Serie 340 verfügen über eine integrierte Bluetooth-Low-Energy (BLE) Sende- und Empfangseinheit, die als „Aruba-Beacon“ für die erweiterte Ortung und zum Aufbau von Push-Benachrichtigungsdiensten verwendet werden kann. Als Beacon wird ein Sender oder Empfänger bezeichnet, der auf der Bluetooth Low Energy oder auch Bluetooth Smart Technologie basiert. Über die integrierte Einheit ist auch die Fernverwaltung von batteriebetriebenen und anderen Standalone-Beacons in einem großen Netzwerk von Aruba Beacons möglich. Unternehmen sind dadurch in der Lage, die Vorteile der mobilen Kommunikation besser zu nutzen und Anwendungen zu entwickeln, mit denen die Anforderungen der Anwender an ein drahtloses Netzwerk besser erfüllt werden.

Beacons für Informationsdienste

Ein mobiles Gerät kann erst dann von einem Beacon angesprochen werden, wenn eine entsprechende Software auf ihm installiert ist. Sobald sich ein kompatibles Smartphone oder Tablet dann im Wirkungskreis eines Beacons befindet, können diese Push-Mitteilungen verschicken. Sind mehrere Beacons im Wirkungsradius platziert, lässt sich auch der Standort des Empfängers relativ genau ermitteln. So sind bereits Beacons im Einsatz, um Besucher in Shopping-Centern oder Geschäften zu lokalisieren und ihnen ortsabhängige Angebote auf das jeweilige Endgerät zu schicken. Auf Veranstaltungen kommt die Beacon-Technologie zum Einsatz, um Besucher wiederum zu ihrem Wunschort navigieren.

Die Access Points der Serie 340 können entweder auf Controller-Basis (ArubaOS) oder ohne Controller (InstantOS) bereitgestellt werden. Sie unterstützen einen optionalen Dual-5-GHz-Modus, wobei der 2,4-GHz-Sender in einen zweiten 5-GHz-Sender umgewandelt wird. Beide 5-GHz-Funkeinheiten bieten die volle Abdeckung und verdoppeln so Leistung und Kapazität. Im Gegensatz zu anderen Lösungen ist die Serie 340 so konzipiert, dass sie die beiden 5-GHz-Sender für eine höhere Leistung isoliert. Die Konvertierung kann dabei manuell oder automatisch und dynamisch (softwaregesteuert) erfolgen, basierend auf der systemweiten Kapazität und Auslastung in beiden Bändern.

Nähere Infos (engl.)

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